Zum Inhalt

Jahresrückblick 2018 – Lebensaufbau mit Verzögerungen

365 Tage sind durchaus eine lange Zeit, und doch fragt man sich gegen Ende immer wieder, wo sie denn geblieben ist. Vielleicht, weil sie gemessen an der gesamten Lebenszeit gar nicht mal sooo lang ist – schließlich hat ein einzelner Tag auch nur 24 Stunden, in denen man bei weitem nicht so viel schafft, wie man gerne würde. Unterm Strich fasst es das vergangene Jahr ziemlich gut zusammen, aber wir fangen wohl am besten vorne an.

Und vorne ist wie immer der Januar – diesbezüglich sei erwähnt, dass ich mir letztes Jahr eine Gitarre bestellt habe, weil mich der Gedanke daran nicht mehr losließ, gemeinsam mit der Lieblingsfrau zu musizieren, und damit eine gehörige Portion Zauber in den Alltag zu bringen. Diese Gitarre kam am 4’ten Januar an, ich sprang aus dem Bett, um zu vermeiden, dass der Postbote sie wieder mitnimmt – und klappte an der Wohnungstür zusammen. Mehrere Minuten saß ich im Flur gegen das Schuhregal gelehnt, mit dem ich mir beim Fallen den Rücken aufgeschlitzt habe, und war ohnmächtig. Die Lieblingsfrau war verständlicherweise hoffnungslos in Panik, bis ich dann irgendwann wieder Bewusstsein erlangt habe, und brauchte anschließend eine ganze Weile, um wieder runter zu kommen. Sicher, für mich war das nicht angenehm, aber letztendlich habe ich davon kaum etwas mitbekommen. Die Lieblingsfrau hat mich da leblos kauern sehen, und hatte entsprechend im Nachhinein deutlich mehr damit zu kämpfen als ich. Mich hat hinterher nur mitgenommen, sie so zu sehen, und aufgrund dieser Geschichte habe ich mich mehrere Monate davor gesträubt, mit dem Spielen der Gitarre zu starten, um sie nicht in einen Flashback zu treiben – bis die Lieblingsfrau diesbezüglich das OK gab, und ich dann doch damit anfing. Durch ständiges Vermeiden von derart sensiblen Themen kann man eben erst recht nicht damit abschließen, wo es doch ohnehin schon eine erhebliche Überwindung kostet. Wer unter den Teppich kehrt, arbeitet nicht auf, und trägt nur weiter mit sich herum, ohne mit der Zeit Teile der Last ablegen zu können.

Im Februar war es ein Jahr her, dass die Lieblingsfrau und ich aufeinander trafen, und uns dazu entschieden, unser weiteres Leben gemeinsam zu bestreiten. Auch wenn ein Jahr unterm Strich nur eine Aneinanderreihung von 365 Tagen ist, so ist es ja dennoch etwas sehr besonderes, wenn man von „Jahren“ dieses Miteinanders sprechen kann. Es hebt die Beziehung nicht zwingend auf eine neue Stufe, wobei dies vielleicht auch eher Definitionssache ist, aber es bestärkt durchaus das Gefühl, angekommen zu sein – in den ersten Monaten war das zwar auch schon sehr präsent, aber genau dies auch nach einem Jahr (und weiteren, die noch kommen werden) behaupten zu können, sagt eben nochmal eine ganze Menge mehr aus.

Nachdem die Lieblingsfrau sich fast den gesamten März über dem Aufbau ihrer Webseite für Detailminiatur widmete, um diese püntklich am ersten April mit ihrem Shop auf DaWanda online zu stellen, stand für mich am Ende des Monats ein kurzes Praktikum in einem Baubüro an. Mein Eindruck während der Laufzeit war auch sehr positiv, und doch war die Rückmeldung am Ende wieder dieselbe: „Wir haben uns für jemand anderen entschieden, der schon Berufserfahrung vorzeigen kann.“ Einmal mehr hatte ich einen Grund, mich über die Haltung dieser Gesellschaft aufzuregen, in der jedes Unternehmen nur auf den eigenen Fortschritt bedacht ist, und dabei die Vorteile übersieht, seine Mitarbeiter selbst „zu formen“, wie man so schön sagt. Aber damit muss der Einzelne sich nun mal abfinden, und die Möglichkeiten nutzen, die er hat – einfach Berufserfahrung zu sammeln, scheint keine davon zu sein. Ich bin also nach wie vor arbeitslos – dass ich diesen Umstand gerne im vergangenen Jahr geändert hätte, hat offenkundig nicht geholfen.

Nach dem gemeinsamen Aufbau eines neuen Kleiderschranks für die Lieblingsfrau im Mai, gab es im Juni wieder Bedarf eines Friseurbesuchs – und was eigentlich so simpel und unproblematisch vonstatten geht (so simpel, dass ich mir fast schon etwas albern vorkomme, diese Geschichte hier groß zu thematisieren), endete dieses Jahr in einem Wechsel der Friseurin. Menschen sind sehr seltsam, das steht mittlerweile außer Frage – und doch sind wir immer wieder neu überrascht, wenn uns bewusst wird, was aufgrund dessen alles plötzlich so kritisch wird. Zu der bisherigen Friseurin, welche letztes Jahr auch mir die Haare und den Bart stutzte, hatte die Lieblingsfrau zuvor ein eher freundschaftliches Verhältnis, bis ein an sich völlig unnötiger „Streit“ entfachte, welcher zu einem Bruch führte. Warum haben Menschen bloß so schnell das Gefühl, man würde mehr von ihnen verlangen, als einem zusteht, anstatt auch die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass man lediglich abtasten mag, wozu der Gegenüber in der Lage ist? Das würde doch eine ganze Menge einfacher machen… Aber da wird sich wohl keine Antwort drauf finden lassen.

Es machte den Anschein, als würde es vorangehen – wenn auch die Hiobsbotschaft an die Lieblingsfrau sehr plötzlich und unerwartet kam, dass DaWanda geschlossen wird, und sie sich was neues suchen muss. Ich für meinen Teil startete in eine Therapie, und hatte durchaus ein gutes Gefühl dabei. Mein Therapeut war zwar recht eigenartig, was aber zu dem Zeitpunkt noch als gewissenhaft und gründlich durchgegangen ist – davon abgesehen, dass er mich mit seiner Erkältung angesteckt hat, die ich an die Lieblingsfrau weitergab. Seine Reaktion, als ich ihn anrief und meinte „Sie haben meine Freundin angesteckt“ war wortwörtlich „Boah, cool!“ Rückblickend betrachtet war das wohl weniger eine humorvolle Art, damit umzugehen, sondern zeigte in erster Linie, wie ernst er eigentlich seinen Job, und seine Patienten nimmt – allem Anschein nach so gar nicht. Im späteren Verlauf des Jahres rief ich ihn mehrfach wegen eines neuen Termins an, bekam lange Zeit keine Antwort – bis er mir irgendwann eine Nachricht schrieb, dass er aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Saftsack. Wenn er erkältet ist, kriegt er es hin, eine entsprechende Nachricht auf seinem Anrufbeantworter zu hinterlassen, aber wenn er in den Urlaub fährt, ist das wohl zuviel verlangt…

Wie dem auch sei, im August startete ich in eine Maßnahme des Jobcenters. Die Herrschaften dort sollten mich bei weiteren Bewerbungen um diverse Arbeitsstellen, sowie anderen Thematiken rund um die Arbeitssuche unterstützen. Mal davon abgesehen, dass ich beim Jobcenter nicht um Hilfestellung in der Richtung bat, sondern um eine Weiterbildung im Bereich des Technischen Zeichnens, wie etwa die Handhabung eines weiteren CAD-Programms, hat mir diese Maßnahme genau eine zukunftsweisende Erkenntnis gebracht – ansonsten war sie nichts als verschwendete Lebenszeit. Meine Ausbildung zum technischen Zeichner habe ich seinerzeit an einer Schule gemacht, dort wurde mir kein Gesellenbrief ausgehändigt, auf dem auch explizit meine Berufsbezeichnung drauf steht. Folglich nimmt niemand meine Ausbildung für voll, und sie bringt mir unterm Strich so ungefähr gar nichts. Ich habe ein paar Kenntnisse über den Beruf erlangt, schön und gut, aber damit scheine ich nicht mal einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern zu haben, wenn es um eine Ausbildungsstelle geht – ansonsten hätte ich mittlerweile eine.

Immerhin hatte ich ein dreiwöchiges Praktikum in einem Baubüro, in dem ich fast die Chance bekommen hätte, eine Ausbildung zu starten. Der Chef war allerdings ziemlich seltsam – hoppla, hab ich das nicht schon bei einem anderen Menschen geschrieben? Also wir hatten zu Beginn abgeklärt, dass ich während des Praktikums immer mal wieder telefonieren müsse, weil das Jobcenter irgendwas will, und ich logischerweise weiterhin auf Jobsuche bin. Im Abschlussgespräch erzählt er mir, ich sei zu viel am Handy gewesen, und hätte meine Telefonate besser in die Zeit nach Feierabend legen sollen – mal im Ernst, wer kriegt beim Jobcenter nach 17 Uhr noch jemanden ans Telefon? So sorry, da fehlt mir jedes Verständnis, das ich an sich ja doch irgendwie immer wieder für Menschen aufbringen kann.

Nach diesem Praktikum, welches auch beziehungstechnisch eine gewisse Herausforderung darstellte (plötzlich komplett anderer Alltag, you know), stand eine ganz andere Baustelle an. Aus bislang ungeklärten Gründen pfeife ich beim Atmen (wobei womöglich ein Ereignis aus meiner Schulzeit dafür verantwortlich ist – ich ging nichts böses ahnend über den Schulhof, und wurde von einem Basket- oder Fußball ausgeknockt… So ein rundes Ding halt. Ich hielt mich meistens lieber in der Bibliothek auf, aus Gründen.), eine Operation der Nasenscheidewand versprach eine hohe Chance auf Besserung. Ich fuhr also für dreieinhalb Tage in eine Klinik, legte mich unters Messer, und ließ mir anschließend die Nasenlöcher verstopfen. (Genau genommen habe ich von letzterem nichts mitbekommen, schließlich war ich unter Narkose – angenehm ist aber definitiv etwas anderes.) Wieder zuhause, durfte ich mehrere Wochen lang alle paar Tage beim HNO antanzen, bis die Nase für endgültig verheilt erklärt wurde – der Erfolg blieb allerdings lange Zeit aus, und ich pfiff nach wie vor – während ich hier sitze und meinen Jahresrückblick schreibe, eröffnet die Lieblingsfrau mir, dass meine Nase mittlerweile nicht mehr so penetrant auf sich aufmerksam macht. Vielleicht hat es nun doch was gebracht… In der Klinik erzählten sie mir übrigens im Nachhinein, die Operation sei unerwartet kompliziert gewesen, weil ich wohl dort Knochen habe, wo eigentlich Knorpel sein müsste. Mittlerweile pfeif ich aber drauf, es gibt noch ganz andere Dinge, die nicht vergessen werden dürfen…

Da wäre noch der Oktober. Abgesehen von meinem Geburtstag, von dem ich schon ahnte, dass er in diesem Monat stattfinden wird (ein bisschen was lässt sich ja doch planen), fasste ich bereits nach Ende meines Praktikums den Entschluss, das dort verdiente Geld sinnvoll zu nutzen, und einen Verlobungsring zu bestellen. Für den Antrag hatte ich mir auch einen Plan zurecht gelegt, diesen aber sehr spontan über den Haufen geworfen. Ich hatte am 12’ten Oktober einen meiner Termine beim HNO, und hab die Gelegenheit genutzt, um im Blumenhaus gegenüber nachzuschauen, ob sie dort schon Rosen haben, die ich mitnehmen könnte – Tadaa, sie hatten welche. Die letzte Rose aus Plastik hatte die Post zwar noch nicht bei mir abgeliefert, aber ein wenig wollte ich meine Verlobte (Das ist sie nämlich jetzt!) doch noch überraschen, sie wusste ohnehin schon viel zu viel. 19 Rosen eingesackt, habe ich auf dem Heimweg noch hin und her überlegt, ob ich wirklich das Lied im Hintergrund laufen lassen will, welches ich mir ausgesucht hatte – und entschied mich für ein anderes. Letztendlich habe ich den Antrag ganz gut über die Bühne gekriegt, auch wenn ich recht zittrig in den Händen und in der Stimme war. Wir haben ein neues Kapitel gestartet, und so verrückt sie auch ist, mich heiraten zu wollen, so dankbar bin ich auch dafür. Weil es sowohl vor, als auch nach der Verlobung durchaus schwierige Momente gab – die gibt es nun mal – und ich mich mehr als einmal fragte, ob es ihr wirklich gut tun würde, wenn sie den Rest ihres Lebens mit mir teilt. Aber solange man noch hoffen kann, kann man auch kämpfen, nicht wahr?

Edit: Als meine Verlobte ihren Jahresrückblick weiterschrieb, ist ihr aufgefallen, dass ich einen durchaus bedeutsamen Punkt vergessen habe, auch wenn es natürlich kein Aspekt mit nennenswerter Dringlichkeit ist. Es geht um ein Spiel. Ich bin und war immer schon ein großer Fan der Zelda-Reihe, und so haben die Verlobte und ich gemeinsam den neuesten Teil „The Legend of Zelda – Breath of the Wild“ durchgespielt, und einige Wochen lang so ziemlich unsere gesamte Freizeit damit zugebracht. Unterm Strich ist es wirklich ein sehr schönes, zauberhaftes Spiel, und doch sind wir nicht minder enttäuscht – nicht nur, dass Nintendo sein bewährtes Konzept mit den altbekannten Dungeons völlig über den Haufen geworfen hat (Ist ja schön, dass man sich komplett frei in der Welt bewegen kann, aber die Dungeons müssen doch sein!), der Endkampf gegen Ganon war schlicht eine Lachnummer. Nach einigen Gegnern, die uns manches Mal doch einiges abverlangt haben, gingen wir recht ehrfürchtig in den Thronsaal, nur um den schwächsten Ganon aller Zeiten vorzufinden. Direkt der erste Versuch war erfolgreich – da waren beispielsweise die Leunen deutlich kniffliger… Im Ernst Nintendo, was habt ihr euch dabei gedacht? Wart ihr mit dem Programmieren gerade am Ende des Spiels angekommen, und dann bemerkt „Ach Scheiße, Ganon muss auch noch rein – Okay, dann klatschen wir da jetzt schnell noch was hin, was nach viel aussieht“? Künftig bitte wieder einen anständigen Finalkampf. Und die Dungeons. Bitte gebt mir die Dungeons wieder!

So viel ist es nun auch gar nicht mehr, was noch fehlt… Naja, was ist schon viel. Schwerwiegend ist es jedenfalls. Im November, den ich eigentlich gänzlich dem Abschließen der Renovierungsarbeiten in meiner Wohnung widmen wollte, um dort endlich einen Rückzugsort für die Verlobte und mich zu schaffen, hat der Postbote mir einen Brief von der Polizei in den Briefkasten geworfen. Mir wurde unterstellt, Geld gewaschen zu haben – und das nicht etwa, um es zu reinigen. Im Sommer hatte ich mich online auf einen Nebenjob beworben, um nebenher etwas Geld dazu zu verdienen – als Hartz4-Empfänger bekommt man ja jetzt nicht etwa eine Summe, Dank der man sich um seine Finanzen keine Sorgen mehr machen muss. Würden meine Verlobte und ihre Mutter mir nicht in dem Ausmaß unter die Arme greifen, indem sie dies tun, sähe vieles völlig anders aus, folglich war es mir schlicht ein Bedürfnis, selbst auch etwas Geld nach Hause zu bringen, selbst wenn ich den wesentlichen Anteil meines Verdienstes an das Jobcenter hätte abtreten müssen. Dieser Nebenjob, auf den ich mich beworben hatte, war aber keineswegs die Notlösung, die ich gebraucht hätte. Was im Rahmen dieser Tätigkeit von mir verlangt wurde, bedarf hier keiner näheren Erläuterung, das Ende vom Lied ist einfach, dass offenbar in meinem Namen mehrfach vierstellige Beträge von den Konten unschuldiger Menschen abgebucht, und ins Ausland überwiesen wurden. Du kannst dir vielleicht denken, wie mir zumute war. Ich wollte nehmen, was ich kriegen konnte, um meinen Finanzhaushalt etwas aufzubessern, und nicht nur von der Großzügigkeit anderer zu leben, und wurde anschließend beschuldigt, ein Straftäter zu sein – und Geldwäsche zählt nicht zwingend zu den kleineren Delikten, würde ich schätzen. Da ich noch nie zu einer Anhörung vorgeladen war, schon gar nicht als Beschuldigter, war und bin ich sehr dankbar dafür, dass die Mutter meiner Verlobten mich begleitet, soll heißen mich hingefahren hat, und dass ich noch mit dem Schrecken davon gekommen bin. Künftig ist es mir also egal, wie kritisch meine Lage ist – von Jobs, die online zu erledigen sind, werde ich mich so weit entfernt halten, wie es nur irgendwie geht. Der Ärger ist es schlicht nicht wert.

Wir haben es gleich geschafft, nun kommt nur noch Weihnachten – sorry, aber das gibt’s nun mal jedes Jahr. Auch wenn das Konzept immer dasselbe ist, erlebt man Weihnachten doch jedes Mal anders. Nun ja, zumindest wir tun das. Meine Renovierungsarbeiten habe ich nicht abschließen können, diese wurden ja im November etwas verzögert, und anschließend war es mir um einiges wichtiger, den Weihnachtszauber herbeizuführen, den wir letztes Jahr hatten – damit hatten wir dieses Mal irgendwie nicht so viel Glück. Das Backen von Plätzchen hatte weniger einen weihnachtlichen, sondern viel mehr einen recht stresserfüllten Charakter, der Weihnachtsbaum, den ich aussuchte, entsprach nicht wirklich dem, was wir uns vorgestellt hatten, und dann gab es diverse private Unstimmigkeiten, die schon seit über einem Jahr unter der Oberfläche rumschwirrten, sich nun aber immer mehr zuspitzten. Ich musste Konsequenzen ziehen, und das hab ich am zweiten Weihnachtstag getan – und so gerne ich auch meinen gegangenen Schritt vermieden hätte, weil es für alle Beteiligten eben doch traurig ist, so richtig fühlt es sich an. Manches Mal sind Konsequenzen eben doch notwendig.

Abschließend bleiben also nur noch die Gedanken zum nächsten Jahr. Was erwarte ich mir davon? Zum Beispiel einen Job. Seit einiger Zeit gefällt mir der Gedanke immer besser, in die Brief- oder Paketzustellung der Deutschen Post einzusteigen. Ich bin mir sehr wohl dessen bewusst, dass dies besonders in der Vorweihnachtszeit eine höchst stressige Arbeit ist, aber Ausprobieren schadet nicht – und ich war jetzt echt lange genug arbeitslos. Dann erwarte ich einen deutlichen Fortschritt, was meine spielerischen Fähigkeiten mit der Gitarre angeht – der ursprüngliche Plan, meiner Verlobten mithilfe eines Gitarrenspiels einen Heiratsantrag zu machen, ist zwar ins Wasser gefallen, aber dennoch gibt es ja ausreichend Gelegenheiten, zu denen man durch etwas Musizieren einen großen Teil der Anspannung rausnehmen, und quasi wieder Gelassenheit „herbeispielen“ kann. Davon abgesehen macht es einfach Spaß, und das an sich sollte schon Grund genug sein.

Jetzt ist aber erstmal der Zeitpunkt gekommen, da ich mich verabschieden, und gemütlich mit meiner Verlobten (ja, klingt gut oder?) und ihrer Mutter das neue Jahr begrüßen will. Ich spüre es in den Knochen, das wird ein gutes Jahr!

Published inUncategorized

Schreibe den ersten Kommentar

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: