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Liebster Award

Es hat mich doch tatsächlich jemand für den „Liebster Award“ nominiert? Nachdem ich ein paar Beiträge dieser Art auf anderen Blogs gelesen habe, hätte ich nicht erwartet, einmal selbst an der Reihe zu sein, einen solchen zu schreiben. Bis ich die Lieblingsfrau von Pixeldetail an meiner Seite hatte, die vor kurzem nominiert wurde. Danke an dieser Stelle, dass du mir diese Anerkennung hast zuteil werden lassen. Und weil ich keine Ahnung habe, was ich in den Anfang noch weiter schreiben soll, folgt nun die Beantwortung der mir gestellten Fragen.

Glaubst du an ein Leben nach dem Tod, und/oder an eine Zwischenebene zwischen Himmel und Erde?

Die kurze Version der Antwort ist: Ja, und ja. Die lange: Ich glaube, in einem Menschen steckt mehr als ein Haufen Organe und Knochen, ein paar Liter Blut, und ein Bewusstsein. Ich glaube, der Mensch hat eine Seele. Selbst jene Vertreter unser Spezies, denen man gerne mal die Frage stellen würde, ob sie denn keine hätten. Auch diese haben eine, aber sie ist finster. Auch diese Seelen müssen doch irgendwo hin, wenn der Körper nicht mehr weiter funktionieren kann. Als ob eine Seele einfach weg ist, nur weil das irdische Leben vorbei ist. Ein Leben nach dem Tod klingt doch gar nicht so unsinnig, und eine Zwischenebene zwischen Himmel und Erde halte ich da für einigermaßen naheliegend, damit die Seele nicht einfach von einem Abenteuer ins nächste stolpert. Zwischendurch ein Moment Pause ist gar nicht verkehrt.

Wurdest du schon mal so richtig fies hintergangen, und hast nicht vor und zurück gewusst; wie bist du damit umgegangen?

Also so richtig fies? Puh, da fällt mir kaum etwas ein. Eigentlich nur eine Person, die ich vorletztes Jahr kennengerlernt, und über die ich ein wenig in meinem Jahresrückblick von 2017 geschrieben hatte. Sie hatte mich im Glauben gelassen, wir wären auf einem Nenner, was den Grad unserer Freundschaft anging, und im Nachhinein musste ich feststellen, dass sie mich von vorne bis hinten belogen hat. Sämtliche ihrer Bemühungen zielten letztendlich doch nur darauf ab, mich als ihren Lover einzuspannen, weil ihre Ehe vor dem Aus stand. Das war so eine Situation, in der ich mich hart hintergangen fühlte, nachdem ich erkannt hatte, was Phase war. Wobei eigentlich die Lieblingsfrau es war, die mir die Augen geöffnet hat, und die mir auch anschließend unterstützend zur Seite gestanden hat, weswegen ich nicht dieses Problem hatte, nicht vor und zurück zu wissen. Wäre sie nicht da gewesen, hätte ich wohl nicht gewusst, was ich tun soll, wenn ich dann irgendwann mal dahintergekommen wäre, zumal der Schock aufgrund der zusätzlichen Zeit, die ich gebraucht hätte, um einiges größer gewesen wäre.

Gibt es etwas, was du in deinem Leben bereust; wenn ja was, und warum?

Ja, allerdings. Als erstes fällt mir da direkt ein, dass ich nicht selbst viel früher erkannt habe, was das für eine Person war, von der ich in der Antwort auf die vorangegangene Frage erzählt habe. Denn diese „Freundschaft“, wofür ich sie gehalten habe, hat eine erhebliche Belastung für unsere Beziehung dargestellt, und hat bei uns beiden Spuren hinterlassen. Sicher sind wir daran gewachsen, sowohl jeder für sich, als auch beide zusammen, aber die Tatsache, dass ich Kontakt zu dieser Person hatte, die eben nicht das war, was sie vorgab zu sein, hat der Lieblingsfrau hart zugesetzt, und das ist grundsätzlich etwas, womit ich nur sehr bedingt zurechtkomme. Schließlich will ich ihr gut tun, und nicht der Grund dafür sein, aus dem sie von negativen Gedanken geplagt wird. So ist das mit der Liebe.

Hast du schon mal etwas gegessen, für das andere dich schief angeguckt haben? (Bei mir beispielsweise Currywurst mit Mayo - wirklich geil!)

Soll ich ’ne Liste machen? Eier mit Nutella, „Quäse“ (im Elternhaus wurde der immer Harzer Käse genannt, aber damit könnt ihr hier glaube ich nicht viel anfangen) mit Nutella auf Brot, Gouda mit Nutella auf Brot, eigentlich kann man Nutella zu fast allem essen. Bzw Nutellavarianten. Des Weiteren auch bei mir Currywurst mit Mayonnaise, seitdem die Lieblingsfrau mir dazu geraten hat, das mal auszuprobieren. Außerdem so ganz allgemein etwas deftiges, nachdem ich süß gegessen habe. Geschmacksexplosion, da steh‘ ich total drauf.

Und gibt es etwas, was du wirklich immer essen könntest? Kuchen zählt nicht!

Pasta! Egal in welcher Variation, meinetwegen könnte ich mich ausschließlich von Pasta ernähren. Nudeln, Soße dazu, schon hat man eine wahnsinnig leckere Mahlzeit – was will man mehr? Naja, vielleicht ausgewogene Ernährung. Schon gut, ich ess‘ auch zwischendurch mal was anderes. In meiner Kindheit gab es samstags in der Regel Nudeln mit Tomatensoße, was einer der zwei Hauptgründe war, warum ich mich immer auf den Samstag gefreut habe (der zweite war, nicht zur Schule gehen zu müssen).

Kannst du die Verbote, Erziehungsmaßnahmen, und die Handlungen deiner Eltern aus deiner Vergangenheit mittlerweile nachvollziehen?

Warum erst mittlerweile? Natürlich war ich damals nicht gerade erfreut, wenn mir das Spielen an der Konsole untersagt wurde, oder wenn das Taschengeld ausblieb, weil ich mal im Bett liegend weitergelesen hatte, obwohl ich bereits schlafen sollte. Aber das war eben auch gerechtfertigt, schließlich hatte ich mich nicht an die Regeln gehalten. Wenn das Kind diese verletzt, muss es halt mit den Konsequenzen leben – und diese hab ich dann hingenommen.

Gibt es einen Ratschlag, den du dir immer wieder von einem Familienmitglied anhören musst(est)?

Ich weiß jetzt nicht, ob „Ratschlag“ der passende Ausdruck dafür ist. Mir wurde wieder und wieder gesagt, dass das Einzige, worauf man sich bei mir verlassen kann, ist, dass man sich nicht auf mich verlassen kann. Das sitzt tief, und ist eines der Dinge, die mich heutzutage am Schwersten treffen, wenn ich sie situationsbedingt zu hören kriege. Ich hasse es, unzuverlässig zu sein.

Gibt es etwas, was dich an anderen total ärgert, aber was du selbst tust; was ist es?

So spontan fällt mir da nichts ein. Es gibt Dinge, die ich tue, und die mich ärgern, bei denen ich aber eher verständnisvoll bin, wenn sich andere so verhalten. Wenn sie dieses oder jenes mal vergessen, was eben seine Gründe hat. Mir selbst passiert das viel zu oft – die Gründe, aus denen es mir im Einzelfall passiert, seh ich zwar dennoch, aber die Häufigkeit ist eindeutig zu hoch.

Glaubst du daran, dass alle Ereignisse im Leben aus einem Grund passieren?

Tatsächlich ja. Meistens haben wir zwar zumindest vorerst keine Ahnung, warum dieses oder jenes geschehen musste, und empfinden das Leben als äußerst ungerecht, aber die Ereignisse, die uns widerfahren, tragen stark zu unserer Persönlichkeitsbildung bei, und machen uns zu dem, was wir sind. Wäre mein Leben anders verlaufen, hätte ich nie die Möglichkeit in Betracht gezogen, für meine Gedankenwelt hier eine Plattform zu finden, und ich hätte nie die Liebe meines Lebens kennen gelernt, weil ich ohne meinen Blog auch nicht auf Twitter gelandet wäre. Natürlich sind da noch so 1-2 Dinge, die ich lieber nicht erlebt hätte, aber zu irgendwas muss es gut gewesen sein. Zumindest für die Erfahrung, die ich sammeln konnte, um mein Bild von der Welt und dem Menschen anzupassen, und zukünftig besser einschätzen zu können, was mich wohl erwartet.

Was hast du aus deiner Vergangenheit, und deinen Entscheidungen darin gelernt?

Es ist besser, ein Risiko einzugehen, als immer auf der sicheren Seite zu bleiben. Mittlerweile weiß ich nämlich auch, dass diese gar nicht so sicher ist wie erhofft, und die Folgen, wenn dann doch etwas schief gegangen ist, nicht so dramatisch, wie befürchtet. Manchmal geht halt etwas schief, aber deswegen ist nicht gleich alles kaputt. Ich bin dann immer noch da, und kann mich wieder aufrappeln.

Dein liebstes Zitat ist welches?

Am ehesten ist da bei mir „I have a dream“ hängen geblieben, was Martin Luther King bei seiner Rede in Washington seinerzeit vom Stapel gelassen hat. Sein Traum war zwar ein anderer als der meine, aber das ist auch gar nicht so wichtig. Mein Traum ist recht schlicht gehalten: Ich will mein Leben bis zu dessen Ende mit meiner Lieblingsfrau verbringen, mit ihr sämtliche Höhen genießen, und Tiefen durchstehen können. Ich will mit ihr im Rentenalter gemeinsam auf der Veranda, oder dem Balkon sitzen, und das Geschehen beobachten, während wir Schokotorte essen. Ist das kitschig? Vielleicht, aber das juckt mich nicht.

Was kommt nochmal als nächstes… Achja

An diese Stelle gehören glaube ich die Blogs, die ich nominieren möchte, und tatsächlich ist das gar nicht so einfach, auf die Menge von fünf zu kommen. Mit der Zeit habe ich immer seltener andere Blogs gelesen, und ab einem gewissen Punkt, den ich nicht näher zu bestimmen weiß, bin ich gar nicht mehr dazu gekommen. Erst letztens kam mir die Idee, dass ich die Zeit nutzen könnte, welche die Lieblingsfrau und ich gemeinsam nach dem Aufwachen im Bett sitzend erstmal anständig wach werden, um in den Tag starten zu können. Eigentlich würde ich sie natürlich ebenfalls nominieren, aber ich denke nicht, dass das der Sinn dieses Konzeptes ist, die Nominierung einfach wieder zurückzugeben. Vorerst gibt es also nur zwei Blogs, welche in jedem Fall aufgezählt gehören.

Die Menschen hinter diesen Blogs haben mir wieder und wieder wahnsinnig Freude beim Lesen bereitet, und mich mit ihrer Art, mit Worten umzugehen, zum Schmunzeln gebracht, und eben deswegen dürfen sie hier nicht fehlen.

Was wären gute Fragen, die ich euch stellen könnte… Ich versuch’s mal mit denen hier

  1. Was ist deine prägendste Erinnerung, die du noch an deine Kindheit hast, und die dir nicht zu privat ist, um hier davon zu erzählen?
  2. Hattest du im Laufe deines Lebens mit fehlendem Selbstvertrauen zu kämpfen – wenn ja, wie bist du damit umgegangen, wenn nicht, warum bist du davon verschont geblieben?
  3. Kommt es häufiger vor, dass du es nicht schaffst, alles zu erledigen, was du dir für den Tag vorgenommen hast, und kannst du das dann so annehmen, oder ärgerst du dich über dich selbst, weil du hättest produktiver sein können?
  4. Bist du zufrieden damit, wie dein Leben sich entwickelt hat, auch wenn du früher vielleicht andere Vorstellungen davon hattest, was du erreichen willst?
  5. Hast du ein Mantra, welches dir dabei hilft, dich konzentrieren zu können, wenn das dir gerade schwer fällt, und woraus hast du das zusammengesetzt?
  6. Nimmst du dir von Zeit zu Zeit bewusst einen Moment Ruhe, um dich erholen zu können, oder wirst du nur hibbelig, wenn deine Hände gerade nichts zu tun haben?
  7. Ist dir einmal etwas sehr peinlich gewesen? Ich könnte mich jetzt nicht an etwas erinnern, es gab lediglich Situationen, in denen ich mich einfach unwohl fühlte – das Bedürfnis, mich in einem Erdloch zu verkriechen, hatte ich noch nicht…
  8. Gehen die Pläne, die du schmiedest, in der Regel auf, oder treten ständig Probleme auf, die deinen Plan kaputt machen?
  9. Hast du genügend Zeit, dich um deine Herzensprojekte zu kümmern, oder hättest du lieber einen 48-Stunden-Tag?
  10. Was trinkst du am häufigsten – Tee, Kaffee, Wasser, Bier? Oder doch Energy Drinks?
  11. Wann gehst du abends ins Bett, und wie früh klingelt morgens dein Wecker?

Liebster Award Regeln:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen – oder benutze die gleichen Fragen, die du gestellt bekommen hast.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

7 Comments

  1. France France

    Was für ein gequirlter Bullshit.

    • keinmenschenfeind keinmenschenfeind

      Was für ein konstruktiver Kommentar! Ich vermute mal aufgrund deiner unterirdischen Argumentationsweise, du bist das, was man einen „Hater“ nennt? Erzähl mir mehr von dir, ich hatte bisher mit Vertretern deiner Spezies noch keinen Kontakt!

      • France France

        Denken Sie das tatsächlich?
        Wo Sie doch mit einem Exemplar dieser Gattung Ihr Bett teilen.

        • keinmenschenfeind keinmenschenfeind

          Du scheinst den Menschen ja wirklich gut zu kennen, mit dem ich mein Bett teile. Doch anstatt dich hier über sie auszulassen, empfehle ich dir, dich direkt an sie zu wenden, damit du zumindest etwas weniger erbärmlich wirkst. Liebe Grüße übrigens!

          • France France

            Ja, ich kenne sie tatsächlich sehr gut. Und den Menschen, den sie zerstört hat.
            Deswegen find ich es ja so schrecklich, das hier zu lesen…nun macht sie dasselbe beim nächsten.
            Ich hoffe, Sie sind stärker.

          • keinmenschenfeind keinmenschenfeind

            Du solltest dir mal Gedanken darüber machen, dass sie einfach ihre Gründe hatte, so zu handeln, wie sie es tat. Ich meinerseits finde es eher schrecklich, dass du hier rauszulesen scheinst, dass die Frau an meiner Seite mich zerstören würde. So einen Bullshit habe ich selten gelesen, und ich lasse deinen Kommentar auch nur hier stehen, um mich ganz deutlich dagegen aussprechen zu können. Würde sie mich zerstören, würde ich sie wohl kaum Teil meines Lebens sein lassen, und ich verbitte mir derartige Unterstellungen. Lade deinen Scheiß doch bei jemandem ab, den es interessiert – hier nochmal der Vorschlag: Wende dich direkt an die Lieblingsfrau, und teile ihr mit, welchen Menschen sie zerstört haben soll. Also, wenn du die Eier dazu hast. 👍

  2. Liebe/r France,

    ich wage zu behaupten, dass ich eine Ahnung davon habe, auf welchen Menschen du dich mit deinen haltlosen Vorwürfen berufst. Dass du mich kennen willst, zeigt einmal mehr, dass du ebenso wie besagte Person nicht die/der Hellste bist. Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, mich nach meinen Hintergründen zu fragen, oder besser noch die Äußerung besagter Person einfach nur mal in Frage zu stellen? Mir scheint als sei das nicht der Fall. Und ganz im Ernst? Wenn es mich nicht sofort in die Vergangenheit zurückkatapultiert hätte, würde ich über die gequirlte Scheiße lachen, die du hier von dir gibst.

    Und ich sag dir noch was: Bevor ich zulasse, dass Menschen die ich liebe zugrunde gehen, sorge ich dafür, dass es nach Möglichkeit die Person trifft, die mit ihrem Verhalten/ihren Äußerungen eben genau das zu erreichen versucht hat. Ich schütze was ich liebe. Und das schließt nicht nur den Lieblingsmann, unter dessen durchaus informativen Beitrag du deinen Bullshit abgeladen hast, ein, sondern auch mich selbst. Also tu dir, ihm, und mir doch bitte den Gefallen, und überdenke was dir andere Menschen auftischen, anstatt ihre Wahrheit als die einzig wahre anzusehen, und diese als deine anzunehmen.

    In jedem Fall vielen Dank dafür, dass du mir wie viele andere Menschen vor dir, die Chance gibst, an mir selbst zu wachsen. Solltest du auch mal versuchen!

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