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Wozu hab ich eigentlich meinen Blog?

Eigentlich ist diese Frage ziemlich einfach zu beantworten. Ich hab vor zwei Jahren angefangen, mich hier über die verschiedensten Themen auszulassen, so ausführlich und salonunfähig, wie es mir gerade passte. Wenn ich noch regelmäßig schreiben würde, hätte sich mir darüber wohl in den letzten Wochen (oder Monaten?) auch gar keinen Kopf gemacht. Ich krieg’s nur nicht geschissen, hin und wieder einfach mal was zu schreiben – und dabei hab ich aktuell nicht mal einen Job. Dennoch ist der Alltag gefüllt mit so vielen Dingen, die ich erledigt haben will, und ich schaff es nicht, mir Zeit für meinen Blog freizuhalten. Da müsste ich ja auch erstmal noch überlegen, über was für ein Thema ich herziehen will. Ob ich da wohl genug Lesestoff zusammenbekomme. Da ist es doch viel effizienter, sich erstmal um die anderen To Do’s zu kümmern – früher oder später fliegt mich bestimmt etwas an, was ich mit euch besprechen könnte. Das war zumindest immer meine Hoffnung, und tatsächlich hat mich dieses Thema hier nicht einfach nur angeflogen, es hat sich förmlich an mich geklammert, und nicht mehr losgelassen – auch wenn dieses kein Thema ist, welches ich erwartet hätte.

Also, wozu hab ich den Blog. Eine Diskussionsplattform habe ich damit offenbar nicht geschaffen, denn Diskussionsbeiträge in Form von Kommentaren hab ich immer seltener unter meinen Artikeln gelesen, es war eher die Ausnahme, dass sich jemand beteiligt hat. Auch wenn mein Blog jetzt noch eher zu den jüngeren gehört, ich schreib ja nicht einfach für die Katz, ich will schon einen Sinn für mich darin sehen. Die Antwort, welche mir in den Sinn kam, ist folgende: Ich schreib das nur für mich. Für niemanden sonst. Klar könnt ihr das lesen, und sehr gerne auch euren Senf dazu abgeben, aber der vorherrschende Zweck dieses Blogs ist mittlerweile viel mehr die Möglichkeit für mich, darin zu stöbern. In diesem meinen Herzensprojekt. Immerhin erzählt er ein Stück Geschichte, jeder Beitrag ist die Momentaufnahme eines Teils meiner Persönlichkeit – zumindest soweit, wie ich ihn nicht für mich behalten habe. Alles müsst ihr ja nun auch nicht wissen. In jedem Fall genieße ich es, zwischendurch zu lesen, was in den Köpfen meiner früheren Ichs vor sich ging, und zu schauen, ob und wie sehr ich mich in der Zwischenzeit verändert habe. Genau das tat ich nämlich gerade. Ich hab in meinen Jahresrückblick von 2017 geschaut, und das letzte Jahr Revue passieren lassen. Vieles ist passiert, und gefühlt habe ich in meiner Entwicklung einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht.

Es wird sich also vermutlich mein Blogstil etwas ändern. Ich werde nicht mehr hauptsächlich über Themen schreiben, zu denen ich gerne eure Meinungen lesen würde, sondern beim Bloggen einfach etwas reflektieren – und selbstverständlich seid ihr dazu eingeladen, dies mit mir zu tun, sonst würde ich es euch gar nicht erst lesen lassen. 😛

Ein Kommentar

  1. Dann leg mal los und viel Erfolg. Ich bin zwar der Meinung, dass das Eine das Gleiche ist wie das Andere, also Diskussion über ein Thema, zu dem man sich Gedanken macht, das Gleiche ist wie eine persönliche Reflexion … Aber ich bin gespannt, was du draus machst.

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